Mit der zunehmenden Verlagerung der IT-Infrastruktur in die Cloud halten sich viele hartnäckige Mythen rund um Sicherheit und Kontrolle. Von der Angst vor Datenverlust bis hin zu Bedenken hinsichtlich Datenschutzes und Kosten – viele dieser Befürchtungen basieren auf Missverständnissen oder veralteten Vorstellungen. Unser Beitrag räumt mit den häufigsten Irrtümern auf und zeigt, welche Vorteile moderne Cloud-Dienste tatsächlich bieten.
Cloud-Dienste sind unsicher
Viele Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Daten nur dann wirklich sicher sind, wenn sie in den eigenen Rechenzentren liegen. In Wahrheit kann die Cloud jedoch oft einen noch besseren Schutz bieten als interne Systeme. Moderne Cloud-Dienste setzen auf eine Kombination aus Multi-Faktor-Authentifizierung, durchgängiger Verschlüsselung der Daten sowohl bei der Speicherung als auch beim Transfer und automatisierten Systemen zur Bedrohungserkennung. Sicherheitsmechanismen in dieser Qualität sind für einzelne Unternehmen häufig schwer umzusetzen oder mit hohen Kosten verbunden.
Daten in der Cloud gehen leichter verloren
Die Angst vor einem Datenverlust ist ein häufiges Argument gegen die Cloud. Dabei arbeiten professionelle Cloud-Dienste mit hochgradig redundanten Systemen: Daten werden mehrfach kopiert und auf geografisch verteilten Rechenzentren gespeichert. Automatische Backups und flexible Wiederherstellungsoptionen sorgen dafür, dass Informationen auch dann verfügbar bleiben, wenn ein Standort ausfällt oder technische Probleme auftreten. Im Vergleich dazu kann ein lokales IT-System bei Hardwareausfällen, Naturkatastrophen oder menschlichen Fehlern deutlich anfälliger für Datenverluste sein.
Cloud-Dienste verstoßen gegen Datenschutzvorgaben
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass die Nutzung von Cloud-Diensten automatisch gegen Datenschutzgesetze wie die DSGVO verstößt. Moderne Cloud-Anbieter haben Datenschutz und Compliance fest in ihren Prozessen verankert. Sie ermöglichen es Unternehmen, genau zu bestimmen, wo und wie Daten gespeichert und verarbeitet werden. Außerdem werden die Systeme regelmäßig auditiert und zertifiziert, sodass Unternehmen sicher sein können, dass gesetzliche Anforderungen eingehalten werden, während sie gleichzeitig die Vorteile der Cloud nutzen.
In der Cloud verlieren wir die Kontrolle über unsere Daten
Viele befürchten, dass Anbieter in der Cloud uneingeschränkten Zugriff auf Unternehmensdaten haben. Tatsächlich behalten Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Daten. Cloud-Dienste bieten umfangreiche Werkzeuge zur Verwaltung von Zugriffsrechten und Sicherheitsrichtlinien, sodass genau festgelegt werden kann, wer auf welche Daten zugreifen darf. Durch moderne Verschlüsselungstechnologien bleibt der Zugriff auf Daten ausschließlich bei den autorisierten Personen – selbst der Anbieter kann diese Daten nicht einsehen.
Cloud-Dienste sind zu teuer
Ein weiteres Missverständnis: Cloud-Sicherheit sei nur für große Unternehmen mit hohem Budget sinnvoll. Moderne Cloud-Anbieter arbeiten jedoch mit flexiblen Preismodellen, bei denen Unternehmen nur für die tatsächlich genutzten Ressourcen und Sicherheitsfunktionen zahlen. Im Vergleich dazu erfordert eine eigene IT-Infrastruktur nicht nur hohe Investitionen in Hardware, sondern auch laufende Kosten für Wartung, Sicherheitsupdates und IT-Spezialisten. Die Cloud ermöglicht es Unternehmen aller Größen, von modernsten Sicherheitsmaßnahmen zu profitieren, ohne das Budget zu überlasten.



